MTB Tour Ladakh 2007 - 08. bis 30. Juli
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Geschrieben von: Charles   
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MTB Tour Ladakh 2007 - 08. bis 30. Juli
Ladakh 2007 - 2
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MTB - Tour Ladakh - Nordindien,
auch "das kleine Tibet" genannt

 

Mountainbike – Tour auf das Dach der Welt nach Ladakh / Nordindien im Zentral – Himalaya an die Grenze zu Pakistan – China – Tibet.
Mit dem Mountainbike über die höchsten befahrbaren Pass-Strassen der Welt, den Tanglang La 5300 m und den Khardong La 5606 m. 750 km durch eine Welt wie vor 50 Jahren.

 

MTB TOUR LADAKH / NORDINDIEN, AUCH „DAS KLEINE TIBET“ GENANNT.

Unser persönliches Bike-Highlight 2007 war die Reise in das 1000 Pässeland Ladakh in Nordindien.
Drei Wochen fuhren wir gemeinsam mit unserem Guide Karl Wintersteller von World Wide Active und elf anderen Bikern aus ganz Österreich mit dem Mountainbike durch den Himalaya.

Wir, das sind:Eisenknapp Josef, Kittl Sigi und ich, Schiegl Karl jun. Zusätzlich für unseren Verein hatten wir noch Stefan Mahlknecht, einen Südtiroler angeheuert.
Mit dem Flugzeug ging es von Salzburg über Wien nach New Delhi und anschließend über den
Trans - Himalaya, vorbei am Karakorum mit seinen bekannten Achttausendern „K2, Broad Peak, Gasherbrunn I und II“ in die Hauptstadt von Ladakh, - Leh

Dort waren die ersten paar Tage Akklimatisation angesagt, um sich an die Höhe zu gewöhnen. So durch- und umwanderten wir Leh. Die Stadt liegt auf 3500 m und hat ca. 15000 Einwohner.
Nach dem Zusammenbau unserer Bikes starteten ein paar von uns, Dagmar sogar mit Flip-Flops, eine kleine Rundfahrt durch Leh. Nächsten Tag gab es dann die erste offizielle Ausfahrt rund um den Ort, von der hinteren Seite hinauf zur Gompa (Ruine) und anschließendem Besuch der Shanti Stupa. Am Heimweg war dann eine Visite in der German Bakery angesagt – Kuchen vorzüglich – wer einmal nach Leh kommen sollte, für den ist der Besuch der German Bakery ein Muss.
Die erste größere Besichtigungstour mit dem Bike führte uns dann den Indus abwärts zu den Klöstern von Phyang und Spituk.

Am Ende der ersten Woche brachen wir zu unserer Rundreise als Mountainbike-Nomaden auf. Es ging den Indus aufwärts, vorbei an unzähligen Militärbasen und deren Permit-Kontrollen, durch enge Schluchten, einsame Gegenden und Dörfer, über Pässe mit 4900 m bis nach Korzok am Tso Moriri See auf 4500 m. Dieser Ort liegt oberhalb der Vegetationsgrenze in der Region Changtang, welche die Heimat der Nomaden ist. Das Hauptgebiet Changtangs liegt in Tibet und beheimatet ca. 1/2 Million Nomaden. Nur die westlichen Ausläufer des Gebietes gehören zu Ladakh. In Korzok verbrachten wir einen Ruhetag mit Besuch eines mehrtägigen Klosterfestes mit Maskentanz. Wir saßen am Ufer des See´s beim Meditationszentrum des Dalai Lama und genossen die Einsamkeit und den Blick in das entfernte Tibet mit seinen weißen Siebentausendern. Wir sahen Yak – Karawanen, wanderten hinauf auf 5000 m und kamen uns vor wie Brad Pitt in „Sieben Jahre in Tibet.“
Nach dem Ruhetag am Tso Moriri See ging es retour, zuerst nach Sumdo Gongmar, wo wir eine SOS Kinderdorf Schule besuchten. Anschließend übernachteten wir auf einer Hochebene mit grünen Wiesen und badeten in heißen Schwefelquellen.
Nächsten Tag ging es bis zu einem ausgetrockneten Salzsee. Dann stand uns ein schwerer Tag bevor – wir mussten unseren ersten „5000“ hinauf biken, auf den Tanglang La 5303 m.
Nach einer ca. 50 km langen Abfahrt - Übernachtung in Lato - kamen wir nächsten Tag wieder ins Indus-Tal zurück.
Weiter ging es in ein Seitental zur Visite der Klöster Trakthok und Chemre. Nun waren wir nur noch zwei Tagesetappen von Leh entfernt. In Leh gab es einen Ruhetag, um uns seelisch auf den bevorstehenden Höhepunkt der Tour vorzubereiten.
Der Kardong La stand am Programm: 40 km Anstieg waren zu bewältigen um dann auf 5603 m zu stehen. Die anschließend 60 km lange Abfahrt ins Nubra Valley kostete dann ein paar Sturzopfer. Im Nubra Valley gab es noch eine Besichtigung des Klosters Diskit und kurz vor der Grenze zu Pakistan machten wir kehrt und es ging mit dem Bus zurück nach Leh.
Zu guter Letzt flogen wir hinunter nach New Dehli und Besichtigung und machten noch eine Sightseeing Tour nach Agra zum Taj Mahal und dem Agra Fort. Anschließend retour nach Dehli und Heimflug.